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Home Office in Zeiten von Corona

Für viele Menschen ist beim Thema Home Office nicht die Logistik der schwierige Teil – Es ist der Arbeitsalltag. Man muss sich darauf einstellen, einen großen Teil des Tages allein zu Hause zu verbringen, statt mit seinen Kollegen in einem Büro. Deshalb möchten wir Sie mit einigen Tipps auf Ihrem Weg ins Home Office begleiten und aufzeigen, wie man die Arbeit aus der Ferne effektiv, angenehm und nachhaltig gestalten kann.

Ort

Es kommt darauf an, wo Sie arbeiten. Selbst wenn Sie nicht in ein separates Gebäude gehen, um dort zu arbeiten, sollte es sich wie ein separater Raum anfühlen. Ein separates Büro ist ideal, aber selbst wenn Sie es nicht haben, weisen Sie einfach einen Raum zu, den Sie am Ende des Tages verlassen können. Geistig hilft es sehr, beim Verlassen des Arbeitszimmers “die Verbindung zu trennen”.

Wenn Sie Kinder im Haushalt haben, sollten Sie sich ein System überlegen, das ihre Kinder wissen lässt, wenn sie ungestört arbeiten wollen und wann es in Ordnung ist hereinzukommen. Denken Sie daran, dass das Home Office auch für Ihre Kinder eine Umstellung bedeutet und einer gewissen Eingewöhnung bedarf.

Zeit

Die Arbeit von zu Hause aus kann die Grenzen zwischen persönlicher und beruflicher Tätigkeit verwischen. Sorgen Sie dafür, dass diese Grenzen erhalten bleiben. Achten Sie einerseits möglichst darauf, sich während der Arbeitszeit auf diese zu konzentrieren und andererseits darauf, ihr Privatleben nicht von der Arbeit überschatten zu lassen. Sie wissen, wann Sie am produktivsten sind, also planen Sie Ihren Tag um Ihre produktivste Zeit herum.

Kommunikation und Werkzeuge

Arbeitet man aus dem Home Office, gehen einem viele Annehmlichkeiten verloren, die man bisher vielleicht nicht zu schätzen wusste. Dazu gehören Körpersprache, Flurgespräche oder auch angeregte Diskussionen in der Teeküche. Die Kommunikation bleibt der Schlüssel zu erfolgreichen Teamleistungen. Ohne solide Werkzeuge für die Zusammenarbeit kann dies jedoch nicht erfolgen. Das ZD.BB-Team verbringt die Home Office Zeit mit Bitrix24, Trello und Google Docs für das Aufgaben- und Projektmanagement, Slack, Skype und Zoom für Besprechungen in kleinen oder größeren Runden sowie anderen Tools, die auf ihre spezifischen Aufgaben zugeschnitten sind. Diese ermöglichen es uns, reibungslos zusammenzuarbeiten, ohne uns am selben Ort zu befinden. 

Nicht alle Gewohnheiten und Systeme im Büro lassen sich direkt auf ein digitales Äquivalent übertragen. Ein Video-Chat ist vielleicht nicht immer die beste Lösung und ein Ausweichen auf asynchrone Kommunikationsmittel (wie Team Chats) kann den Arbeitsfluss am Laufen halten.

Ein Ratgeber für das digitale Arbeiten im Home Office mit Ratschlägen zur Einrichtung des Home Office, einer Übersicht geeigneter Tools sowie zu Begleitthemen, die unter dem Schirm der Corona Krise relevant sind, wird von digital pioneers von t3n bereitgestellt. Zu finden ist er unter folgendem Link: 

https://media.t3n.de/redaktion/homeofficeguide/t3n_Homeoffice_Guide.pdf

Digitale Anwendungen zur Kontaktdatenerfassung

Ein wichtiges Mittel im Kampf gegen die Verbreitung des Corona-Virus ist eine schnelle und effektive Unterbrechung von Infektionsketten. Dabei ist die digitale Kontaktnachverfolgung sehr hilfreich, sie ist sicherer als handgeschriebene Zettel und Risikokontakte können schneller informiert werden.

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Neues Förderprogramm InvestBW

Seit Beginn der Corona-Pandemie befinden sich viele Unternehmen dauerhaft im Krisenmodus. Die Unsicherheit, wie die Pandemie sich entwickelt, macht größere Investitionen schwer. Dabei ist es gerade jetzt wichtig, in Zukunftstechnologien zu investieren, um nach Ende der Pandemie wieder durchzustarten und neue Herausforderungen anzugehen. Das Land Baden-Württemberg hat deswegen das größte branchenoffene Innovations-und Investitionsförderprogramm in der Geschichte des Landes auf den Weg gebracht.

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